Über mich

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Foto: Julia Borchardt

Ganz früh hat es mich schon fasziniert, dass wir nicht voneinander getrennt sind. Moleküle, die ich einatme, hat jemand anderes schon ausgeatmet, ein Baum oder Strauch hat sie durch sich durchgeleitet und umgewandelt – auch was ich esse und trinke ist schon durch andere Lebewesen und Aggregatzustände gegangen.
Das Bild von dem Schmetterling, der einen Orkan auslöst, hat mich ebenfalls fasziniert und beflügelt. Jede noch so kleine Geste, mit der wir der Welt begegnen, wird ihre Auswirkungen haben. Was für eine Schönheit und was für eine Verantwortung!

Und schon als Kind war ich auf der Suche nach anderen, neuen Wahrnehmungsmöglichkeiten. Ich bin viel auf Bäume geklettert um mir die Welt von oben anzuschauen, oder kopfüber zu hängen, eine ganz andere Perspektive einzunehmen. Die körperliche Intensität dabei hatte immer auch einen Einfluss auf meine Wahrnehmung, mein Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten und meine Stärke.

Das ist auch einer der Gründe, warum ich Körperarbeit mache. Die Erfahrung wieviel Kraft, Ruhe und Klarheit bei der Körperarbeit (wieder) entstehen können und wie Selbstzweifel, Ängstlichkeit und Anspannung kleiner werden, möchte ich weitergeben. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen diesen Zustand von “Im-Körper-sein” erfahren können und in ihr Leben, in ihre Tätigkeiten und Begegnungen tragen.
Wenn möglichst viele Menschen in ihrer eigenen Kraft und Klarheit sind und mit Selbstvertrauen und Leichtigkeit ihr Leben leben – was wäre dann für eine Veränderung der Gesellschaft möglich!

Mein Werdegang:

Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zur Ergotherapeutin gemacht und anschließend zehn Jahre in dem Beruf gearbeitet. Ich habe ein paar Jahre lang in London gelebt und dort unter anderem eine Fortbildung über Cultural Perspectives on Health and Wellbeing sowie ein Diplom in Performance Coaching gemacht.

Im Anschluss daran bin ich viel gereist, vor allem in Süd-Ost-Asien und in Europa.

Von 2005 bis 2011 habe ich Freie Kunst an der HfbK in Hamburg studiert und bin seit 2008  freiberuflich als Künstlerin tätig (mehr zu meinen künstlerischen Arbeiten: www.differenzia.de), zur Zeit hauptsächlich in der Feministischen Gesundheitsrecherchegruppe Berlin (www.feministische-recherchegruppe.org)

Von 2013 bis 2016 habe ich eine Ausbildung in der Grinberg Methode gemacht und bin seit 2013 freiberuflich mit Körperarbeit und körperorientiertem Coaching tätig.
2014 habe ich mit zwei Kolleginnen den KörperRaum Mitte gegründet.
Seit 2017 bilde ich mich im Pantarei Approach weiter und habe auch hier das Abschlußzertifikat erworben.

Ich habe zwei Kinder, eines davon mit Down Syndrom.

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